Kaum zu glauben, wie schnell sieben Jahre vergehen, denn am 13.September brachen unsere 8.Klassen und ihre Klassenvorständinnen Prof. Beiglböck (8A), Copnall (8B) und Dlauhy (8C) bereits auf ihre gemeinsame Kulturreise nach Prag auf, um das Abschlussjahr in bewährter Tradition gleich würdig zu beginnen.
Dort angekommen, verbrachten wir bei zumeist bestem Wetter erlebnisreiche Tage an der Moldau, lernten auf einer geführten Stadtführung von der wechselhaften Geschichte der Stadt und sahen die berühmtesten Sehenswürdigkeiten, wie den Pulverturm, das Rathaus der Altstadt mit seiner berühmten astronomischen Uhr, das jüdische Viertel Josefov und die Karlsbrücke. Nach einem Spaziergang auf die Prager Burg am Hradschin, besuchte eine kleine, interessierte Gruppe das Dokumentationsarchiv der alten Jüdischen Schule in der Altstadt, wo uns der Zivildiener Ferdinand Kriks, der dort seinen Gedenkdienst leistet, viele berührende Informationen mitgab. Am Abend ging es hinauf auf den Felsenhügel Vyšerad, der uns einen atemberaubenden Blick auf das nächtliche Prag bot.
Die turbulente jüngere Geschichte Tschechiens wurde uns im Museum des Kommunismus nähergebracht – so erfuhren wir einiges über den Prager Frühling und dass beispielsweise an der Stelle des heutigen Metronoms für einige Jahre eine monumentale Stalin-Statue thronte und über die Altstadt blickte. Neben ausreichend Freizeit und vielen kulinarischen Pausen genossen wir auch eine abschließende Bootsfahrt auf der Moldau, die uns noch einmal wunderbare Impressionen der Stadt bot. Wir werden uns bestimmt lange an die schönen, gemeinsamen Tage in Prag erinnern!
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