2.700 Liter Wasser braucht man, um ein T-Shirt herzustellen, 6.000 Liter sind es für die Produktion einer Jeans. Bis eine Jeans bei uns im Europa im Handel erhältlich ist, reist sie circa 1,5 Mal um den Äquator. Pro Sekunde landet ein LKW voller Textilien im Müll. Die allermeisten Altkleider werden in Länder des globalen Südens verschifft, zerstören dort die heimische Textilindustrie und landen auf riesigen Müllbergen. Arbeiter*innen (in den allermeisten Fällen sind das Frauen) bekommen nur 1% des Verkaufspreises einer Jeans, arbeiten unter miserablen Bedingungen und sind dennoch oft von Armut bedroht. Fast Fashion ist einer der größten Klimasünder und verantwortlich für große Naturkatastrophen, wie die Austrocknung des Aralsees
Second Hand bietet eine Lösung für dieses globale Problem, verschafft den Textilien eines zweites (oder drittes) Leben und es macht Spaß in der Gruppe seine nicht mehr gebrauchten Kleidungsstücke zu tauschen. Die 4A machte mit ihrer Kleidertauschaktion den Praxistest und war begeistert! Insgesamt fanden 16 Kleidungsstücke neue Besitzerinnen.
Mag. Martina Baumgartner MA