Am Dienstag, dem 27.1.2026, unternahmen die Religionsklassen der Oberstufe von Prof. Hauser und Prof. Lichnovsky einen Ausflug ins Cenacolo in Kleinfrauenhaid. Nach 45min Minuten Fahrt, wurden wir bei Sonnenschein vor der Kapelle der Organisation empfangen. Im Cenacolo leben im Schnitt 30 junge Männer, die in der Vergangenheit wenig Sinn in ihrem Leben gefunden haben und deshalb auch teilweise ins Drogen- Milieu abgerutscht sind. Mit einem strengen Tagesablauf mit besonderem Augenmerk auf das Gebet, hilft ihnen die Gemeinschaft, wieder Struktur und Sinn in ihrem Leben zu finden. In der Kapelle haben wir zuerst gemeinsam Lobpreis getanzt. Danach hat uns Mark über die Entstehung des Cenacolos erzählt, die Mutter Elvira vor ca. 40 Jahren in Turin gegründet hat. Mittlerweile gibt es an die 70 weltweit. Anschließend hat uns Matthew aus Irland von seinem Leben und seiner Alkohlabhängigkeit erzählt. Nun hat er durch die Gemeinschaft Stabilität gefunden und ist dabei, sein Leben zu ordnen. Im Anschluss wurde uns das Gelände gezeigt, bestehend aus einer Tischlerei, einer Töpferei, sowie einem großen Garten. Die Gemeinschaft versorgt sich das ganze Jahr über selbst, jeder junge Mann trägt dazu bei und erhält eine Aufgabe. Wenn gerade nicht alles ausreicht, dann sind sie auf Spenden angewiesen und reduzieren ihren Verbrauch. Genauso verzichten die Männer auf jegliche elektronischen Geräte wie Handys, Fernseher oder Radio.
Danke, für die Möglichkeit, diese offene und ehrliche Gemeinschaft erleben zu dürfen! Es war sehr bewegend.
Klara 6B, Rhea und Jolanda 6C

